Förderverein Bildung Am Limes
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Bildung Am Limes

Wir finden Text und Video trifft den Nagel auf den Kopf. Für die freiwillige, unentgeltliche und zeitaufwendige Mithilfe bedankt sich der Verein Bildung am Limes bei allen Beteiligten, besonders bei Klaus Schreiber mit der Band KIZZRock und Olcay Bas für Video und Schnitt.


Nachfolgend erhalten Sie immer die neuesten Informationen zu unserem Projekt. Einen Überblick, wieso es diesen Verein gibt und um welches Thema wir uns bemühen erhalten Sie HIER oder in untenstehenden Videos!

AKTUELL Bericht zur Jahreshauptversammlung 2019

Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder des Fördervereins Bildung am Limes am Montag den 06.05.2019 in Denkendorf beim Lindenwirt. Besonders begrüßen konnte der Vorsitzende Alfons Weber die zweite Bürgermeisterin der Marktgemeinde Kipfenberg sowie Josef Mosandl, den dritten Bürgermeister der Gemeinde Denkendorf.
In seinem Bericht als Vorstand des Vereins nahm Weber die Verteilung der Übertrittzeugnisse der 4. Klassen in der vorausgehenden Woche ins Visier. Mussten doch die 8 ‐10‐jährigen 22 Tests in den dafür relevanten Fächern Mathe, Deutsch und HSU + der Tests in weiteren Fächern nach einer Prüfungswelle seit Weihnachten über sich ergehen lassen.
Auch dieses Jahr singt Prof. Michael Piazolo, der erste Nicht‐CSU Kultusminister seit 60 Jahren, gebetsmühlenartig schon exakt die gleiche Lobeshymne über das dreigliedrige bayerische Schulsystem.
Die Grundschullehrer/innen, die Eltern, die Schüler/innen, die Hirnforschung und die Kinderärzte sowie die Kinder‐ und Jugendpsychologen sehen diese Art und Weise der Selektion von Schülerinnen und Schülern völlig anders.
Noch im vergangenen Jahr in der Opposition kritisierte Piazolo noch als Bildungspolitiker der Freien Wähler das krampfhafte Festhalten an der ideologischen Dreigliedrigkeit und dem bayerischen Übertrittverfahren.
Jetzt, in Amt und Würden als Bildungsminister, hat er seine bisherigen Erkenntnisse und Meinungen vergessen und die ideologisch geprägte Ansicht der CSU eins zu eins übernommen.
15 Bundesländer in Deutschland und ganz Europa machen es anders und das höchst erfolgreich. Für Bayern wird es höchste Zeit, dass endlich auch im 16. Bundesland ein längeres gemeinsames Lernen, z. B. in Gemeinschaftsschulen, möglich wird. Norwegen, Finnland, Schweden, aber auch Kanada, haben (teilweise ausschließlich) Gemeinschaftsschulen. Ein 'Grundschulabitur' brauchen genau wie diese Länder auch wir in Bayern dafür nicht.
Im letzten Jahr hat dies eine Umfrage des Bayerischen Elternverbands (BEV) bewiesen. Rund 85,14 % der 1.104 an der Erhebung teilgenommenen Eltern waren dieser Meinung. Das bedeutet, dass über 85 % der bayerischen Grundschuleltern den Übertritt nach der 4. Jahrgangsstufe für viel zu früh halten. Zwei Drittel der Grundschuleltern (68 %) sehen im derzeitigen bayerischen Übertrittverfahren keine Chancengleichheit.
Auch Simone Fleischmann, die Präsidentin des Bayerischen Lehrerinnen und Lehrer‐ Verbands (BLLV) sagt stellvertretend für die Grundschullehrer*innen: „Was wir mit zehnjährigen Mädchen und Jungen an unseren Grundschulen anstellen, ist nicht nur fragwürdig, es wird Kindern in keiner Weise gerecht."
Schon in der Entwicklungsphase des Gemeinschaftsschulkonzepts in Denkendorf wurde von den Schulentwicklern und Lernforschern immer bekräftigt, dass bei Kinder im Alter von 10 Jahren noch nicht feststehen kann, welche Begabungen und Interessen ein Kind hat, in welche Bildungsrichtung es sich entwickeln wird.
Um Kindern die Möglichkeiten individuellen Lernens zu geben, sind in erster Linie Faktoren wie Zeit und Raum wichtig, schreibt „Eine schule für alle“. Zeit zum Ausprobieren, zum Erkunden, Erfahrungen zu machen, Zeit für Gründlichkeit, Zeit für Fehler, Zeit für Beziehungen, Zeit zum Bewegen, zum Erforschen, zum Beobachten, Zeit zum Diskutieren. Für die im bayerischen Lehrplan hoch angepriesene individuelle Förderung, geschweige denn für Inklusion, die Förderung des Sozialverhaltens, für projektorientiertes Arbeiten, für fächerübergreifende Aktionen sowie weitere offenere Unterrichtsmethoden und deren Gründlichkeit fehlt die Zeit, gerade auch wegen des praktizierten Übertrittverfahrens.
Ich würde mir wünschen, so Weber, dass dem Konzept der Gemeinschaftsschule für ein längeres gemeinsames Lernen die Möglichkeit im Modellversuch nach §81 BayEuG die Möglichkeit gegeben würde sich zu beweisen. Bei einem Treffen aller fünf Kommunen in Donaustauf verständigte man sich eine weitere Gesprächsanfrage beim Kultusminister zu erwirken. Die Konzepte liegen mittlerweile in fünf bayerischen Kommunen vor. Unter dem TOP Anträge und Diskussion war sich die Versammlung einig auch für Denkendorf und Kipfenberg die Anfrage für ein weiteres Gespräch beim Bildungsminister zu stellen.
Weiter berichtet Weber über den seit dem Schuljahr 2017 laufenden Flötenunterricht in den ersten und zweiten Klassen der Grundschule Kipfenberg und Denkendorf, den der Förderverein mit 9,00€/Kind und Unterrichtstunde bezuschusst.
Momentan prüft die Musikschule mit der Schulleitung wie und ob der Unterricht weiter stattfinden soll.
Kassiererin Katja Hanrieder stellte den Kassenbericht vor. Ihr wurde eine ordnungsgemäße Kassen‐ und Belegführung von Revisorin Sabine Jarisch bestätigt und die Vorstandschaft auf Antrag entlastet.

Denkendorf, 15.05.2019


Internetblog

Blog "Pädagokick"

Ein bildungspolitischer Kick


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Donaukurier 05.07.2016

NEUER ANLAUF

"Bildung am Limes“ will Antrag auf Gemeinschaftsschule erneut stellen


Denkendorf (EK) Der Denkendorfer Förderverein „Bildung am Limes“ will erneut einen Antrag auf Errichtung einer Gemeinschaftsschule stellen. Diesen Beschluss haben die Mitglieder bei der Jahresversammlung einstimmig getroffen. Vorsitzender Alfons Weber wurde im Amt bestätigt.

Donaukurier 17.03.2016

Blick auf die Jupitermonde

KIPFENBERG - Faszination Weltall als Unterrichtsprojekt der besonderen Art: Mit dem Lauf der Planeten, der Bedeutung des Mondes für die Gezeiten und der gleißenden Sonne, die sich nur scheinbar bewegt, machten sich die Schüler der 5. und die 6. Klasse der Ganztagsschule an der Mittelschule Kipfenberg vertraut. Mitglieder des astronomischen Arbeitskreises Ingolstadt führten die Kinder unter dem Motto „Der Frühling kommt, er kann nicht anders!“ ins Reich der Sternenkunde ein.


Weißenburger Tagblatt vom 12.03.2016

Das Ziel heißt Gemeinschaftsschule

WEISSENBURG - Immer weniger Schüler im Landkreis, gefährdete Mittelschulstandorte, in Gunzenhausen können nur Mädchen in die Realschule gehen, erheblich mehr Schüler besuchen Schulen in angrenzenden Landkreisen als umgekehrt: Gründe genug für den hiesigen Kreisvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Mitglieder des Vereins "Bildung am Limes" zu besuchen. Gegründet wurde der Verein, dem unter anderem Kommunalvertreter aus Denkendorf und Kipfenberg angehören, um alternative Schulmodelle auf dem Land zu unterstützen.


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ARCHIV Hier finden Sie alle älteren Artikel und Informationen
SAT 1:Ende für Mittelschulen auf dem Land
BR:Die Schulrebellen von Denkendorf & Donaustauf
Teleschau:Mittelschule vor dem vorläufigen Aus?
QUER:Beitrag zur Gemeinschaftsschule

Partner:

Der Verein Bildung am Limes bekommt fortwährend für sein alternatives Schulkonzept Unterstützung vom heimischen Handwerk und Ausbildungsbetrieben: Aber nicht nur die Limeshandwerker stehen zur Gemeinschaftsschule. Hier geht es zu unseren Partnern.

FAQ:

Ein aktueller Fragen/Antworten-Katalog rund um das Thema "Gemeinschaftsschule in Denkendorf/Kipfenberg"

Stand: 26.11.2012




Bei Fragen oder Anregungen verwenden Sie bitte unser zur Verfügung gestelltes Kontaktformular.

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